{projekte.}

 

{biografie.}

THOMAS GOERGE

geboren 1973 in Freising, studierte in Wien an der Universität für angewandte Kunst in der Meisterklasse für Bühnen- und Filmgestaltung. Seit 2003 ist er freier Künstler.

Er konzipierte Ausstattungen u.a. für Regisseure wie Dimiter Gotscheff, Christof Nel, Jan Neumann, Christoph Schlingensief und Hermann Schmidt-Rahmer am Thalia Theater Hamburg, den Schauspielhäusern in Bochum, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Köln und Stuttgart sowie an der Wiener Kammeroper, der Theaterakademie August Everding München, der Staatsoper unter den Linden und der Deutschen Oper Berlin. 

Mit seinen Arbeiten war er bei den Bregenzer Festspielen, der Ruhrtriennale, dem Holland Festival Amsterdam, dem Theatertreffen Berlin, im Museum für moderne Kunst Wien, den KunstFestSpielen Herrenhausen, im Dortmunder Kunstverein und im Deutschen Pavillon bei der 54. Biennale in Venedig (ausgezeichnet mit dem goldenen Löwen) vertreten. 

Er entwarf zusammen mit Daniel Angermayr das Bühnenbild zu »Parsifal« bei den Bayreuther Festspielen (musikalische Leitung: Pierre Boulez). 

An der Staatsoper im Schillertheater Berlin inszenierte er im Frühjahr 2014 „die Blinden/die Verwandlung“ nach Maurice Maeterlinck und Franz Kafka von Paul-Heinz Dittrich und im Juni 2015 seine „Sisyphotische Sykomoren Symphonie“ ein Reflux-Konzert in 4 Sätzen. 

2017 inszenierte er an der Oper Halle "You can change yourself into Gold" und am Theater Trier "Der Ring-Babybabyballaballa" frei nach Richard Wagner. Bei beiden Produktionen schrieb er auch die Libretti.

 

2017 gründete er zusammen mit der Kuratorin Sandra Dichtl den udei e.V. Kollektiv für KunstGeschichten. Es entstanden Inszenierungen und Textarbeiten u.a. für „Das Schloss“ und „Der Verschollene“ von Franz Kafka; „Siegfried“ frei nach Richard Wagner sowie „Romeo+Julia“ frei nach William Shakespeare.  

Für das „Siegfried“- Projekt mit unbegleitet minderjährigen Geflüchteten und Ringern des „SV Siegfried“ im Rahmen des Hallberger Kultursommers erhielt er 2018 den Tassilo-Kulturpreis der Süddeutschen Zeitung.

 

Seit 2018 arbeitet er an dem von der Kulturstiftung des Bundes co-finanzierten zweijährigen Musiktheater-Projektes „I like Africa und Africa likes me – I like Europe und Europe likes me“ an der Oper Halle und dem Theater Lübeck.

 

Seit 2020 Fortsetzung der künstlerische Zusammenarbeit mit dem Berliner Autor und Dramaturgen Uwe Gössel. Gefördert durch den Fonds Darstellende Künste (TakeCare Projekt „Nomadisches Zuhause“) recherchieren sie gemeinsam über lokale Geschichten und deren subkutanen Zusammenhänge.

 

In seine Lehrtätigkeit fallen u.a. Lehrveranstaltungen und Vorträge an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig, der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, der Universität der Künste Berlin und seit 2015 ist er Dozent für Regie/Dramaturgie an der Akademie für Darstellende Kunst Baden Württemberg Ludwigsburg.

 
 

{kontakt.}